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Hotspots | Washington D.C.: George W. Buch - Der Präsident der USA plant den Bau einer Bibliothek in seinem Namen
 Die Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vermachen ihrem Volk nach ihrem Abgang von der politischen Bühne gerne etwas. Entgegen dem Klischee des ungebildeten Südstaaten-Rednecks und trotz aktueller Umfragen, die belegen, daß die Lesebegeisterung der US-Amerikaner stetig sinkt, lassen die aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten in unregelmäßiger Volke Bibliotheken in ihrem Namen und für ihren Nachlass an Schriftwerken errichten. Die zwölfte in dieser Serie von „Presidential Libraries“ soll nun auf dem Campus der Southern Methodist University (SMU) im texanischen Dallas errichtet werden. George W. Bush, der Namenspatron der Bibliothek war zwar nie in Dallas eingeschrieben, dafür aber seine Frau Laura – zudem sind die Bushs bekennende Methodisten. Mit dem Bau auf dem Campus in Dallas wurde der New Yorker Architekt Robert A. M. Stern beauftragt, der auf der Homepage seines Büros RAMSA erklärt, die Aufgabe eine solch „...wichtige Institution des Lebens“ zu entwerfen erfülle ihn mit Stolz. Bilder des Entwurfes existieren noch nicht. Zudem scheinen sich innerhalb der Professorenschaft der SMU Proteste gegen den Bau der George W. Bush-Bibliothek abzuzeichnen. Man befürchtet offenbar eine Schädigung des eigenen Rufes und die Gefährdung durch terroristische Anschläge in Folge der Verquickung der Universität mit dem Namen des 43. Präsident der USA.
Foto: SMU, Dallas
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