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Hotspots | Bonn: Brennpunkt Beethovenhalle
„Die Bonner Beethovenhalle feiert 2009 die fünfzigste Wiederkehr ihrer festlichen Einweihung am 8. September 1959. Schon damals wurde der Bau des jungen Architekten Siegfried Wolske deutschlandweit für seine ästhetische Gestaltung, die städtebauliche Einbindung und die hervorragende Akustik gerühmt. Auch in der internationalen Presse fand die Beethovenhalle viel Beachtung. Aus bürgerschaftlichem Engagement erwachsen, wurde die Beethovenhalle nicht nur prominente Stätte der Musikpflege, sondern auch Zentrum des geselligen Lebens in Bonn, eine Stadthalle und ‚gute Stube’ für viele Veranstaltungen. Eine besonders wichtige Rolle spielte sie im politischen Leben der Bundeshauptstadt, fanden doch der Bundespresseball, Parteitage und nicht zuletzt viermal die Wahl zum Bundespräsidenten in der Beethovenhalle statt. Die architektur- und stadtgeschichtliche Bedeutung dieses wichtigen Ortes wurde schließlich 1990 durch die Unterschutzstellung als Denkmal gewürdigt
D as Kolloquium brennpunkt beethovenhalle soll im Jubiläumsjahr der Beethovenhalle die Aufmerksamkeit der Bonnerinnen und Bonner auf ihr wichtiges Erbe richten. Im Zentrum der Vorträge steht der Wunsch, die Qualitäten und die Bedeutung der Beethovenhalle einer breiten Bürgerschaft zu vermitteln. Die Potentiale des Gebäudes für weitere fünfzig Jahre erfolgreicher Nutzung werden anhand verschiedener Referenzbauten verdeutlicht, die ebenfalls aus den 1950er Jahren stammen und zwischenzeitlich renoviert worden sind, so die Liederhalle in Stuttgart. Die abschließende Podiumsdiskussion fokussiert die aktuelle Frage nach dem Neubau eines Festspielhauses auf dem Gelände der Beethovenhalle.
Am Samstag, den 28. November 2009 findet ein öffentliches Kolloquium an der Universität Bonn statt, das sich mit dem kulturhistorischen und städtebaulichen Wert der Beethovenhalle auseinandersetzt. Geleitet wird das Kolloquium von der Initiative Beethovenhalle, einer Gruppe von Studierenden aus dem kunsthistorischen Oberseminar von Prof. Dr. Hiltrud Kier an der Universität Bonn. Im Zentrum der Vorträge steht der Wunsch, die Qualitäten und die Bedeutung der Beethovenhalle einer breiten Bürgerschaft zu vermitteln. Die Potentiale des Gebäudes für weitere fünfzig Jahre erfolgreicher Nutzung werden anhand verschiedener Referenzbauten verdeutlicht, die ebenfalls aus den 1950er Jahren stammen und zwischenzeitlich renoviert worden sind, so die Liederhalle in Stuttgart. Die abschließende Podiumsdiskussion fokussiert die aktuelle Frage nach dem Neubau eines Festspielhauses auf dem Gelände der Beethovenhalle.“
Von 10 bis 18 Uhr referieren und diskutieren im Hauptgebäude der Universität, Hörsaal 9,
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Prof. Dr. Udo Mainzer (Landeskonservator Rheinland, Pulheim-Brauweiler)
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Dr. Jörg Rüter (Leiter Untere Denkmalschutzbehöre Steglitz-Zehlendorf von Berlin)
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Prof. Dr. Wolfgang Pehnt (Architekturhistoriker, Köln)
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Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Pörtner (BfB - Büro für Baukonstruktion, Karlsruhe)
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Stefan Rethfeld - Wolfgang Türk (Architekt, Berlin, Köln - Pressesprecher Stadttheater Münster)
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Raoul Mörchen (Musikjournalist, Westdeutscher Rundfunk, Köln)
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Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister der Stadt Bonn
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Prof. Volker Wangenheim, Generalmusikdirektor der Stadt Bonn a.D. (angefragt)
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Heinrich Küpper, Deutsche Post DHL/Projektteam Festspielhaus
Programm und Anmeldung unter www.initiative-beethovenhalle.de. Weitere Infos auf der Seite www.buergerinitiative-veb.de, der auch das Foto entliehen ist. (sij) |
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