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Hotspots | Berlin: Städtisches Haus
Teatro Olimpico von Andrea Palladio Foto: © Fritz Neumeyer
Symposium zur Bauaufgabe “Das Haus der Stadt“, 7. Mai 2010, 9 bis 19 Uhr, Fakultät VI Planen Bauen Umwelt TU Berlin Architekturgebäude A 151, Straße des 17. Juni 152, Berlin-Charlottenburg.
Seit Leon Battista Albertis Analogie von der Stadt als großem Haus und dem Haus als kleiner Stadt sind Städtebau und Hausbau als komplementäre Phänomene begriffen worden. Diese Einsicht hat nach der Rückbesinnung auf die Idee der Stadt und der Wiederentdeckung von Straße und Platz als öffentliche Räume wieder an Aktualität gewonnen. Nun liegt es auch an den Architekten, mit entsprechenden Häusern wieder städtische Wohnräume ins Leben zu rufen.
Das Städtische Haus stellt den Architekten vor zwei widersprüchliche Anforderungen: Einerseits geht es um die Ausbildung eines charaktervollen und in sich stimmigen Hauses, andererseits um dessen Ein- und Unterordnung in das größere städtische Ganze. Dieser Ambivalenz der Bauaufgabe widmet sich das Symposium unter anderem mit folgenden Fragen:
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Gibt es analog zu den traditionellen Grundmotiven der Stadt – Straße und Platz – auch traditionelle architektonische Grundmotive für Städtische Häuser?
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Muss die Bezugnahme des Städtischen Hauses auf städtebauliche Vorgaben auch auf architektonische Vorgaben der Nachbarschaft ausgedehnt werden?
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Ist der Anspruch einer charakteristischen städtischen Fassade mit dem Anspruch einer hohen Energieeffizienz der Außenhülle vereinbar?
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Sind die neuen Bauherrenmodelle und deren differenzierte Grundstücksverhältnisse eine Alternative für das gute alte Parzelle-Bauherr-Haus-Prinzip?
Im Rahmen des Symposiums stellen 18 Berliner ArchitektInnen ihr gebautes Städtisches Haus vor und positionieren sich damit thematisch. Die anschließenden Gesprächsrunden werden abwechselnd vom Architekturhistoriker Michael Mönninger und dem Architekturkritiker Gerwin Zohlen geleitet. Fritz Neumeyer führt als Architekturtheoretiker in das Thema Das Haus der Stadt ein, der Stadttheoretiker Dieter Hoffmann-Axthelm beschließt die Tagung. |
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