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Hotspots | Halle: erneutes zusammensetzen





Ausstellung „Re-Imagining Architecture“, 8. Mai bis 5. Juni 2010, Galerie dieschönestadt, Am Steintor 19, Halle/Saale.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der schöpferischen Wechselwirkung zwischen Architektur und visueller Kultur. Der zeitgenössische Raum verlangt nach Kreativität jenseits der Grenze des statischen Architekturbegriffs. Strukturen erweitern und lösen sich auf – es herrscht ein sich veränderndes, multidimensionales Verständnis von Architektur und Raum.

Die Schaffung von räumlichen Strukturen ist längst nicht mehr allein Aufgabe der Architektur: Künstler und Kreative tragen ihren Teil zum gegenwärtigen gestalterischen Ideenreichtum ebenso bei. Ihre visionären Konzepte für neue Gebäude und städtischen Raum machen es möglich, unsere Vorstellung und Erfahrung von Architektur und Raum spielerisch auszuloten und zu erweitern. Gleichzeitig schaffen sie es, einer gestalterischen Unverwechselbarkeit Ausdruck zu verleihen.

Re-Imagining beschreibt einen Prozess des erneuten Zusammensetzens von bereits Gesehenem. Die Ursprünge von Re-Imagining liegen in der Vermarktung von Filmen. In Remakes oder Neuverfilmungen wurde dem Publikum auf glaubhafte Art und Weise versichert, dass es sich um ein neues Produkt – einen neuen Film handelt. Dabei wurden signifikante Merkmale des Originals als Anker übernommen. Dies gilt auch für die Arbeiten der ausgestellten Künstler Matias Bechtold, Evol, Daniel Gonzalez, Dionisio González und Erik Olofsen.
www.archcouture.de


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