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Nicolaische Verlagsbuchhandlung Berlin
Heft 5 / 2004
der dritte lehrer


die letzten jahre haben eine bildungskrise ungeahnten ausmaßes in deutschland sichtbar werden lassen. die sogenannten pisa-ergebnisse, unlängst nochmals durch eine enquete der oecd bestätigt, siedeln das bildungssystem der bundesrepublik in europa sehr weit unten an. ausbildungsbetriebe bemängeln das niveau der schulabgänger, selbst bei gymnasiasten ist das basiswissen, das früher allgemeinbildung hieß, je nach schule sehr unterschiedlich dimensioniert. schuld sind die curricula, sagen die einen, schuld sind die entweder unfähigen oder überforderten Lehrer sagen die anderen. system und individuum in einem besserungsprozeß sicherlich gleichermaßen gefordert.

lehrinhalte, lehrerfähigkeiten, elternengagement und soziales klima müssen sich auf eine immer komplexer werdende ausbildungssituaation einstellen. aber: der dritte lehrer ist der raum“, sagt ein schwedisches sprichwort. können räume tatsächlich lernvermögen und lerninhalte beeinflussen? und sind unsere schulgebäude schon so zukunftsfähig, wie wir es von lehrern, schülern und deren eltern erwarten?

andreas denk


inhalt


Bildung ohne SystemzwängeGerhard de Haan

Der dritte Lehrer: Pädagogische Überlegungen zum Thema SchulbauOtto Seydel

Neue Leitlinien für den SchulhausbauArno Lederer

Salem International College, Überlingen 1997-2000

Welche Räume braucht die Grundschule?Gabriele Faust

Luise-Hensel-Gemeinschaftsgrundschule, Erkelenz 1999-2001

Schule mit ErlebnisqualitätUlrich Winterfeld im Gespräch mit Rotraut Walden

Evangelische Gesamtschule, Gelsenkirchen 1998-2004

Von der Schulstube zum offenen SchulraumDieter Geissbühler und Markus Kummer

Die Schule als soziales ZentrumAlderik Visser

Das Beispiel: Schule am Mummelsoll, Berlin 1999-2002
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